Nerds strike back

31.01.2021

Ein Bild

Rettung naht aus Amerik… nein, aus Berlin! Hush ist ein Helferlein, das die nervigen Cookie Banner killt. Hush gibt es als Erweiterung für Safari auf dem Mac und als App für iOS auf dem iPhone - für umme.

Inzwischen haben auch nichteuropäische Websites diese DSGVO konformen Bürokraten Terror Pop-Ups, weil das WWW eben weltweit ist. Was insbesondere amerikanische Website-Betreiber auf die Palme bringt. Und so sehr man in Entwicklerkreisen "woke" sein mag, ein ausgeprägtes Bewusstsein für "Privacy", die Umwelt und Diversity hat, ist man inzwischen davon überzeugt, dass diese DSGVO Banner das Web töten. Nicht nur weil viele dieser Banner mit allen miesen Tricks arbeiten, damit man einfach alles an Tracking und Datenverwertung akzeptiert und damit die ganze DSGVO völlig legal umgangen werden kann, oft sind auch die Pop-Ups so billig implementiert, dass sie einfach stumpf jedes Mal wieder aufploppen, sodass insgesamt das Erlebnis eine Website zu besuchen, so schlimm geworden ist, dass die Menschen lieber einfach `ne App runterladen.

Das Web ist divers, demokratisch und offen für jeden. Wenn dies durch EU-Bürokraten vom Kaliber der Impfstoffbeschaffer ruiniert wird, dann nützt das nur Facebook.

Aber nun hat ein Nerd zurück geschlagen!

Den Nutzen von solchen Helferlein merkt man nicht, wenn es gut funktioniert. Erst wenn man es deaktiviert und plötzlich wieder diese unsagbar nervigen Cookie-Banner jedes Mal weg klicken muss, merkt man wie genial es ist. Das sagt auch John Gruber/ Daring Fireball, dessen Empfehlung für Hush die kleine App veredelt.

Hush läuft leider auf dem Mac erst ab MacOS 11 und auf dem iPhone erst ab iOS 14.

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